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Erfurt

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Update am 8.05.02

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Verdeckter Terroranschlag?

Offensichtliche Widersprüche in Zeugenberichten, Presseerklärungen, Obduktionsbericht und diversen Aussagen des Erfurter Lehrers Heise wecken massive Zweifel an der offiziellen Version der Polizei. Bisher gibt es keine Beweise für die Einzeltäterschaft. Vielmehr deutet das Ausmaß der Tat auf mindestens einen weiteren professionellen Täter hin. Von einer Amok-Tat kann per Definition nicht die Rede sein.

Als Konsequenz drängt sich ein noch viel schockierenderes Motiv als die Rachegelüste eines Jugendlichen auf. Wurde ausgerechnet Robert Steinhäuser zum “schizophrenen Massenmörder” hochstilisiert, gerade weil ihm sein Umfeld eine solche Tat niemals zugetraut hätte? Ist dies womöglich Teil einer gesellschaftlichen Schocktherapie mittels allgegenwärtigem Psycho-Terror, die mit dem 11.09. begann? Cui bono?

 

Zeugenberichte: Mindestens zwei Profi-Killer

War Robert nur eine willenlos gemachte Strohpuppe, deren tot aufgefundene Leiche am Ende die Erklärung für alles ist?

Ron, aus der Klasse 10a, ist einer von sieben Schülern aus dem Gutenberg-Gymnasium, die ein paar Tage nach der Tat im Erfurter Rathaus zusammensitzen. Sie sind vor den Psychologen geflohen. "Die sagen, ich sei in Sicherheit und labern mich zu", sagt Robert aus der 10c, "aber solange die den zweiten Täter nicht haben, bin ich nicht in Sicherheit." Mit zitternden Händen halten sie die Zigaretten, qualmen eine nach der anderen. Immer wieder fängt einer an zu weinen. Sie umarmen sich dann, streicheln sich beruhigend. Viele von denen, die jetzt auf sie einstürzen, sind ihnen zuwider, besonders die Reporter, die sie mit ihren Kameras attackieren, aber auch die Betreuer, die ihnen doch nur helfen wollen. "Wir brauchen die Psychologen nicht", sagt Ron, "man will nur zu seinen Freunden."

Eine Schülerin und Augenzeugin in der Süddeutschen Zeitung vom 27./28.04.02 auf Seite 3:

"Das war der reinste Terror", sagt ein Mädchen leise, das die Hand seiner Mutter hält. "Die sind einfach in die Klasse gekommen und haben die Lehrer abgeknallt." … Ob sie denn denn den oder die Täter erkannt habe, will ein Reporter wissen. „Nee, die waren maskiert“, flüstert sie.

DIE SIND GEKOMMEN – DIE HABEN ABGEKNALLT – DIE WAREN MASKIERT: Es waren also mindestens zwei! Ein eindrücklicher Augenzeugen-Bericht, der viele Fragezeichen bezüglich der Abläufe in Erfurt aufwirft.

Auf dem WEB-Archiv des ZDF gibt es ein Interview mit einem Augen- und Ohrenzeugen, dem Lehrer Andreas Förster . ANFANGS rannten Schüler von oben runter mit den Worten: "Da schießt jemand im oberen Flur".
Später im Interview sagt er: "Also, die Schüsse generell müssen auf den oberen Etagen stattgefunden haben - so hab ich das jedenfalls gehört. Obwohl, ich - äh- dann, wo ich auf dem Schulhof war, und zurückgeschaut hab, der maskierte Täter auf dem Schulhof war. ... Und [er] hat dann noch wahllos durch die Gegend geschossen."

"Der Erfurter Polizeichef Rainer Grube sagte, mehrere Schüler des Gutenberg-Gymnasiums hätten einen zweiten Täter gesehen und einen parallel verlaufenden Schusswechsel gehört." (http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=deutschland/politik/42489)

Ein Schüler der zwölften Klasse des Gutenberg-Gymnasiums sagte, er habe aus dem Fenster beobachtet, wie S. eine Lehrerin verfolgte: „Sie rannte zu ihrem Auto und stolperte und er schoss ihr ins Bein. Dann lief er zu ihr, schoss ihr drei Mal mit seiner Pistole in den Kopf und rannte in die Schule zurück.“ [Dies ist extrem wichtig! Man stelle sich vor: Dieser laut Polizei EINZELNE Super-Killer tötete nicht nur, indem er wie ein Übermensch im Schulgebäude hoch, runter, wieder hoch usw. rannte und so nebenbei 15 Menschen tötete, nein, dieser glaubhaften Schüleraussage zufolge rannte (einer) der Täter außerhalb des Gebäudes einer weiteren Lehrerin hinterher und tötete sie.]

"Vor allem die Tatsache, dass mehrere Schüler von einem zweiten Täter sprachen, verwirrte die die Fahnder zu Beginn der Rekonstruktion. Nach diesen Aussagen soll ein Schütze im Gebäude von oben nach unten gegangen sein und der andere in umgekehrter Richtung." (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,193977,00.html)

Ein Radiosprecher nennt einen Schüler als mutmaßlichen Täter, der nicht zu Prüfungen zugelassen worden sein soll und nun Rache genommen habe. Später heißt es, es handele sich um zwei Täter. Doch keine Nachricht wird bestätigt. (...) War es ein zweiter Täter? Oder war es ein Mitglied des Sondereinsatzkommandos der Polizei? (http://www.faz.net)

[Eine sehr vielsagende Frage der FAZ, die neue Perspektiven bzgl .der Tathintergründe andeutet.]

Der SPIEGEL (06.05.02, S. 132) schriebt über mehrere in den Keller geflüchtete Sechstklässler: „Und dort berichteten diese Kinder [der Bibliothekarin], da oben seien ZWEI VERMUMMTE Männer, einer heller, einer dunkel gekleidet, beide hätten Pistolen in der Hand, und der eine habe auch noch was auf dem Rücken gehabt – wohl die Pump-Gun. DREI der Sechstklässler setzten sich SOFORT AN DEN COMPUTER UND HIELTEN IHRE BEOBACHTUNGEN FEST, …“ [wodurch eine spätere, verfälschte Gedächtnisleistung AUSGESCHLOSSEN ist!]

 

Mit Dutzenden von Ermittlern versucht die Polizei seit dem Ende des Amoklaufs den genauen Tathergang zu rekonstruieren. Auch nach der ausführlichen Tatortbesichtigung und zwei Tagen mit Zeugenbefragungen ist der genaue Ablauf aber noch immer nicht vollkommen klar. Vor allem die Tatsache, dass mehrere Schüler von einem zweiten Täter sprachen, verwirrte die die Fahnder zu Beginn der Rekonstruktion. Nach diesen Aussagen soll ein Schütze im Gebäude von oben nach unten gegangen sein und der andere in umgekehrter Richtung. Mittlerweile schließt die Polizei jedoch aus, dass es einen zweiten Täter gab." [Leider gibt es keinerlei plausible Erklärung der Polizei für diese atemberaubende Einzeltäter Schlussfolgerung der Polizei, die so nebenbei implizit etliche Augenzeugen zu irgendetwas zwischen Lügnern, Phantasten und Wichtigtuern stempelt!] (...)

"Die Polizei geht davon aus, dass sich die Tat folgendermaßen abespielt hat: Nachdem Robert Steinhäuser aus der Herrentoilette gekommen war, bewegte er sich schnell zum Sekretariat der Schule, wo er die stellvertretende Schulleiterin an ihrem Schreibtisch und eine Sekretärin im Nebenraum erschoss. Anschließend hechtete er in den ersten Stock, riss den ersten Klassenraum auf der rechten Flurseite auf. Mit gezielten Schüssen streckte er den Lehrer Peter W. nieder und verschwand sofort in den zweiten Stock, wo er nacheinander drei Lehrerinnen in den Klassenräumen erschoss." (...) "Anschließend rannte er die Seitentreppe hinauf in den dritten Stock und feuerte sofort auf die Lehrer, die er sah. Drei tote Lehrerinnen fand die Polizei auf diesem Stockwerk." (...) "Nachdem der 19-Jährige die drei Lehrerinnen im dritten Stock getötet hatte, stürmte er zurück ins Erdgeschoss und erschoss eine weitere Lehrerin am Ende des Flurs. Wenig später richtete er seine Waffe im ersten Stock auf drei weitere Lehrer, darunter den Biologielehrer, dem er bereits bei einer Klassenfahrt 1999 gedroht hatte, und rannte zurück in die erste Etage [ist 1. Stock ungleich 1. Etage?]. Als er von der Treppe aus die beiden eintreffenden Polizisten entdeckte, feuerte er auf sie." (...)

[Wahrlich sportlich, dieser angebliche Einzeltäter! Und dazu kommt ja noch das Hinterherrennen zum Auto einer Lehrerin und zurück, welches die Polizei und SPIEGEL ONLINE wohl irgendwie vergessen haben! Oder will man den oben erwähnten Zeugen aus der 12. Klasse etwa als unglaubwürdigen Lügner hinstellen?]

"Zwei Tage nach dem Amoklauf in Erfurt hat die Polizei eine erste Rekonstruktion der Tat. Mittlerweile ist klar, dass Robert Steinhäuser nur die Lehrer seiner Ex-Schule töten wollte. Die beiden getöteten Schüler waren dem Täter offenbar nur zum Opfer gefallen, da sie sie sich in einem Klassenraum versteckt hatten und er durch die geschlossene Tür schoss. [Lt. Polizei wurde hingegen kein Kind gezielt erschossen!]

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,193977,00.html

Es wurde zunehmend klar, dass die polizeilichen bzw. medialen Behauptungen mit der Zahl abgefeuerter Patronen etwas nicht stimmen konnte. Tagelang war die Zahl 40 im Gespräch, plötzlich waren es 45. Doch dann schrieb – mehr als eine Woche nach der Tat – urplötzlich und wiederum der FOCUS (06.05.02, S. 24): „Was jetzt schon klar ist: Steinhäuser FEUERTE AUS SEINER PISTOLE MEHR ALS 70 KUGELN AB. Bislang waren die Ermittler von 45 Schüssen ausgegangen.“ Die vertuschte wahre Patronenzahl diente ebenfalls der Aufrechterhaltung des Eindrucks eines Einzeltäters.

[Die hohe Trefferquote, die vergleichsweise geringe Zahl der Verletzten ist ein bedrückender Beleg für die Profi-Killer-Fähigkeiten zumindest eines Täters im Umgang mit der “Pump Gun”, die durch Computerspiele und Schützenverein schwerlich erworben werden können.

Dagegen ist Heises Schilderung von Robert S. alles andere als professionell: Er soll beim Waffennachladen geflucht haben und Kindern auf dem Schulhof hinterhergeschossen und -gerufen haben: "Euch erwische ich och noch!”]

Sie fragen sich vielleicht, wie ein (weiterer und hauptsächliche) Täter entflohen sein sollte. Nun, ein Profikiller dieses Kalibers würde wissen, dass früher oder später SEK-Polizisten in entsprechender (Tarn-)Montur BEI, AN und IN der Schule auftauchen würden. Ein solches Outfit - zuvor in der Schule deponiert - könnte er als Fluchttarnung angelegt haben. Ein Entweichen während dann die SEK-ler unterwegs waren und während der überall gegebenen Unruhe und Panik wäre vergleichsweise leicht.

Warum hörte niemand die Killer sprechen?

Bisher völlig unbeachtet blieb, dass KEIN einziger SCHÜLER oder LEHRER die Täter sprechen hörte, natürlich mit einer Ausnahme. NUR Lehrer HEISE BEHAUPTETE, er habe auf dem oder am Rande des Schulhofes gehört, wie der/ein Täter drohend gerufen habe, „Euch erwische ich auch noch.“ Wahlweise soll dies in breitem Thüringisch gesagt worden sein. ABER KEINE SCHÜLERAUSSAGE ist den Medienberichten zu entnehmen, die diese Behauptung Heises bestätigen würde.

Ein absolutes Schweigegebot für Profikiller während der Tat wäre insbesondere dann geboten gewesen, wenn diese aus dem Ausland gekommen sein sollten, um nicht enttarnt zu werden.

 

 

Absurde Widersprüche zwischen Obduktionsbericht und  Presseerklärung

Die Web-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen schreibt unter "Der Amoklauf von Erfurt" und "Erfurt, 26.04.02" unter andrem:

"Gegen 13 Uhr: Im Zimmer 111 wird Robert Steinhäuser gefunden. Er hat sich offenbar mit seiner Pistole erschossen, als sich die Polizisten näherten."

“Die Welt Online" meint am 26.04.02: "Sie nähern sich einem 19-jährigen Täter mit Pump-Gun, der sich beim Anblick der Beamten selbst erschießt." [Welcher eiskalte, schizophrene Killer kann denn so bescheuert sein, zuerst einen Beamten gezielt zu erschießen, um dann beim Eintreffen der Verstärkung diese womöglich noch um Erlaubnis zu bitten, sich selbst umzubringen, bevor es andere tun? Einen größeren Schwachsinn kann man wohl nicht erfinden! Die Selbstmordversion ist eine offensichtliche Lüge. Andererseits würde ein noch lebender Robert das primitiv zusammengepatzte Kartenhaus sofort auffliegen lassen].

Auch in der allerersten Pressekonferenz am 26.04.02 sagte der Erfurter Polizeichef Grube, dass sich der Täter selbst erschossen habe, als ich die SEK-Polizisten ihm genähert hätten.

Am Wochenende zitierte Gruber dann die Obduktionsberichte, wonach Robert S. zwischen 10:58 h und 11:30 h gestorben sein müsse.

Die SEK-Leute waren aber erst ab 11:43 h einsatzbereit und begannen die Durchsuchung erst um 12:00 h. Sie sollen Robert erst um etwa 13:00 h gefunden haben. Robert S. muß zu diesem Zeitpunkt schon mindestens eineinhalb Stunden tot gewesen sein!

Erfurter Polizei hat neue Erkenntnisse: Robert Steinhäuser feuerte 71 Mal.

Der Erfurter Todesschütze Robert Steinhäuser hat bei dem Blutbad im Gutenberg-Gymnasium weitaus mehr Schüsse abgegefeuert als bislang angenommen. Wahrscheinlich seien 71 und nicht wie zunächst angenommen 40 Patronen von dem 19-Jährigen verschossen worden, teilte die Erfurter Staatsanwaltschaft mit.

72 Hülsen im Gymnasium gefunden

Insgesamt fanden die Ermittler nach Angaben der Staatsanwaltschaft 72 Hülsen im Gutenberg-Gymnasium. «Es spricht nach derzeitigem Stand nichts dagegen, dass die Hülsen der "Glock 17" von Steinhäuser zuzuordnen sind», sagte Sprecher Michael Heß. Eine weitere Hülse soll aus der Waffe eines Polizisten stammen.

Wenn eine Hülse aus einer Polizeiwaffe gefunden wurde, muß logischerweise ein Polizist zumindest einen Schuß abgegeben haben. Nun stellt sich jedoch die Frage, auf welches Phantom der Polizist denn geschossen haben will, wenn laut Obduktionsbericht der Täter lange vor dem Eintreffen der Polizei tot war und eingeschlossen in einem Zimmer lag, von dem man ja bisher noch nicht einmal die genaue Zimmernummer hat.

 

Zweierlei Selbstmordversionen

Nachrichtenmagazine SPIEGEL und FOCUS, jeweils Ausgabe vom 06.05.02, verlieren durch absurde Widersprüche weiter an Glaubwürdigkeit:
Der SPIEGEL (S. 132) beruft sich auf die 54-jährige Notärztin Gabi Wirsing (oder er erweckt zumindest diesen Eindruck): „Und dann war da Robert Steinhäuser. Im Vorbereitungsraum Kunst, EINEM ZIMMERCHEN, DAS MIT REGALEN VOLLGESTOPFT IST [erinnern Sie sich, wie Lehrer Heise die unglaubwürdige Behauptung aufstellte, Robert - wenn er denn bei vollem Bewußtsein war - sei in diesen abstoßenden Raum FREIWILLIG hineingetrottet?], lag er auf dem Fußboden. Halb auf der Seite, NEBEN SEINER PUMPGUN, DIE ER AUF DEN BODEN GELEGT HATTE. ER MUSS SICH DIE PISTOLE IN DEN MUND GESTECKT HABEN, BEVOR ER ABDRÜCKTE. SEIN KIEFER WAR ZERTRÜMMERT. Dann muss ihm DIE WAFFE AUS DER HAND GEFALLEN SEIN, sie lag ZWISCHEN SEINEN BEINEN.“

So, nun darf sich der FOCUS (S. 95) – evtl. auf die Hausmeisteraussagen Bezug nehmend -austoben: „In ZIMMER 111 [nun, Lehrer Heise hatte aber eindeutig von Raum 110 gesprochen, ebenso SPIEGEL ONLINE letzte Woche] liegt der Leichnam jenes 19-Jährigen, dem der Hausmeister am Vormittag IM ERDGESCHOSS begegnet war. Robert Steinhäuser hat sich die Neun-Millimeter-„Glock“-Pistole AUF DIE RECHTE SCHLÄFE GESETZT. Das Geschoss ließ die KOPFHAUT AM EINSCHUSSLOCH STERNFÖRMIG AUFPLATZEN und BOHRTE SICH DURCH DEN SCHÄDEL. Aus dem Kopf rinnt ein roter, glänzender Strom von Blut. Roberts PUMPGUN LIEGT ENG AN SEINEM KÖRPER.“

 

 

Geschichtslehrer Heise verstrickt sich in Widersprüchen

Wer hatte und wo war der Schlüssel zu Raum 110, in dem die Polizei den tote Robert S. gefunden wurde? (oder war es 111? Das spielt jedoch wohl keine entscheidende Rolle)

Der offenkundige Widerspruch bezüglich des Schlüssels folgt aus mindestens zwei Sendungen des Fernsehsenders n-tv am Nachmittag des 28.04.02. Heise verstrickte sich in widersprüchliche Aussagen, die große Zweifel am offiziellen Ablauf der Ereignisse aufwerfen.

Variante 1:

Der Erfurter Polizeichef Grube sagte hingegen (sinngemäß): "Der Raum 110 musste nicht aufgebrochen werden. Der Schlüssel steckte von außen. Man musste nur aufschließen." (gesagt vor DUTZENDEN Journalisten am 28.04.02 ab 14:00 Uhr in Erfurt.) Polizeichef Grube hatte in der Pressekonferenz vom Sonntag (ab 14 Uhr) ungewöhnlich umständlich und nach den richtigen Worten ringend zum Ausdruck gebracht, dass er gegenüber den Journalisten NICHT zum Ausdruck bringen wolle, dass für ihn schon fest stünde, ob/dass alles was Heise erzählt habe, auch tatsächlich so gewesen sein müsse.

Variante 2:

Heise (sinngemäß): "Ich gab dann den Schlüssel dem Polizisten". Unmittelbar zuvor sagte er in einem auf n-tv (am 28.04.02, diese Passage sah ich ziemlich genau um 18:20 Uhr) zu sehenden TV-Interview, ziemlich lange nachdem er Robert eingesperrt, den Raum abgesperrt und den Schlüssel abgezogen habe, als ihn dann endlich ein Polizist aufgesucht und gefragt habe "Wo ist er?", habe er gesagt "In Raum 110 - ich habe den Schlüssel" (und überreichte ihn dann).

Es gab (mindestens) zwei Interviews mit Heise auf n-tv zu sehen. Eines am Samstag (27.04.02) [Version A], ein anderes am Sonntag (28.04.02 - Uhrzeit diesmal gegen 15:30 h) [Version B].

Er schilderte in beiden auf n-tv gezeigten Interviews ruhig dasitzend und und mit Bedacht und Überlegung seine Worte wählend gegenüber Journalisten einen jeweils deutlich anderen Ablauf der Geschehnisse.

Netzzeitung

Quelle: http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=187761

Lehrer beendete Amoklauf

27. Apr 2002 15:54, ergänzt 28. Apr 2002 18:36

Der Geschichtslehrer Rainer Heise hat verhindert, dass in Erfurt noch mehr Menschen sterben mussten. Er stellte sich dem Amokläufer entgegen, redete mit ihm und sperrte ihn dann ein.

Dass bei dem Amoklauf in Erfurt nicht noch mehr Menschen starben, ist dem mutigen Auftreten eines Lehres am Gutenberg-Gymnasium zu verdanken. Der Geschichtslehrer Rainer Heise stoppte den Amokläufer und sperrte ihn in einen Materialraum der Schule

[Was ist das für ein Raum? Wie groß und wie mit Materialien vollgestellt bzw. vollgehangen z.B. mit Landkarten? Falls das womöglich ein total zugestellter und/oder fensterloser Raum war, wäre Robert sicher nicht so einfach hineingetrottet, wie Version B behauptet] .

Der 60-jährige Pädagoge begegnete dem 19-jährigen Täter nach eigenen Angaben auf dem Schulflur und stellte ihn zur Rede. Er habe dem Schüler gesagt: «Du kannst mich erschießen, aber sieh mir dabei in die Augen!» Robert S. habe daraufhin geantwortet: «Nein Herr Heise, für heute reicht's.« [Dies oben gehört zu Version A. In Version B kommt weder die mutige Aufforderung noch die Antwort zur Sprache vor! In Version B nickt der Täter nur kurz und schweigt ansonsten!]

Der enttarnte Schüler, der zuvor bereits 16 Menschen erschossen hatte, sei dann bereit gewesen, über seine Tat zu reden und habe die Pistole weggelegt.

[Das war gerade Teil von Version B. Aber es fehlt in der Netzzeitung leider der äußerst wichtige Hinweis, dass Heise in Interviewversion B unmittelbar darauf Robert aufgefordert haben will, die Waffe mitzunehmen, was dieser auch machte - kaum zu glauben, was? - bevor dieser in Richtung Raum 110 trottete und hineingeschubst wurde!]

Daraufhin schubste Heise den 19-Jährigen in den Raum 110 und schloss ab. In diesem Zimmer erschoss sich Robert S. selbst, noch bevor die Polizei zu ihm vordringen konnte.

«Die krieg ich och noch»

Verschiedene Medien brachten inzwischen teilweise unterschiedliche Berichte über den Einsatz des Geschichtslehrers. [ein Hoch auf die Netzzeitung für diesen Satz!]

Der «Bild am Sonntag» schilderte der Lehrer den genauen Verlauf der Ereignisse am Freitagvormittag [Das soll wohl heißen Samstagvormittag] so: Als die ersten Schüsse fielen unterrichtete er Kunst in einer 6. Klasse. Er habe zunächst gedacht, es seien Stühle umgeworfen worden. Deswegen sei er auf den Gang gelaufen. Dort seien ihm Schüler entgegen gekommen und hätten geschrieen «es stinkt».

Er habe zunächst an einen Unfall im Chemieunterricht gedacht. Dann habe ein Schüler gerufen: «Da oben liegt einer». Plötzlich habe der Täter neben ihm gestanden, der Lehrer hörte die Worte «die krieg ich och noch». [das gehört zu Version B: Leider nennt die Netzzeitung hier nicht den örtlichen Bezug, nämlich das dies auf dem Schulhof war oder quasi im Türrahmen zum Schulhof] Robert S. sei «wie ein Ninja-Kämpfer» gekleidet gewesen und habe eine Pistole in der Hand gehabt. Mit der habe er in die Luft geschossen. Dann habe er geschrieen «verdammte Scheiße, ich muss nachladen» [Version B. Man beachte, dass jemand der supercool und wie ein absoluter Profikiller 14 Erwachsene gezielt getötet haben soll, so unprofessionell gewesen sein soll, so gestresst zu fluchen!] und Patronen aus der Hosentasche geholt.

Der Lehrer rannte daraufhin ins Sekretariat, um Hilfe zu holen. Kurz darauf sei er zu dem Täter zurückgekehrt. [Hier irrt die Netzzeitung oder aber Heise hat sogar eine dritte Variante erzählt! Er ist nicht zum Täter zurückgekehrt! Gemäß dem auf n-tv zu sehenden Interview B ist er nicht zurückgekehrt, sondern habe sich zunächst in ein Klassenzimmer im ersten Stock eingeschlossen. Weil er ein schlurfendes Geräusch ghört habe, dass vom Hinterherziehen des Schulranzens eines kleinen Schülers hätte stammen können, um denn er sich gesorgt hätte, habe er dann aufgesperrt und ganz vorsichtig einen Spalt geöffnet. Nichts zu sehen! Dann habe er etwas weiter geöffnet - und da stand der schwarz maskierte Mann mit gezogener Waffe vor ihm - Heise selbst sei sehr erschrocken! Man beachte: Dieser entscheidende Kontakt muss also zwischen Tür und Angel sowie sofort frontal gewesen sein. In Version A hatte er behauptet, er habe auf dem Schulflur gestanden und schräg hinter sich jemanden bemerkt, den er - weil er dachte es sei ein noch nicht geflüchteter Schüler - zum Wegrennen aufforderte, ehe er sich dann nach ihm UMDREHTE und einem schwarz maskierten Mann gegenüber stand. Weiter oben schreibt die Netzzeitung gemäß Version A, Heise sei dem Täter "auf dem Flur "begegnet".] Bei dieser zweiten Begegnung habe er ihn dann eingesperrt.

Heise identifizierte den Täter

Später war es Heise, der den Amokläufer identifizierte. [Ich halte es für zumindest ungewöhnlich, dass ausgerechnet wieder Heise und nur Heise zwecks Identifizierung zusammen mit Polizisten in dem Raum war] Er sei gemeinsam mit der Polizei in den Raum gegangen, wo er den Schüler eingesperrt hatte. Robert sei in einer Blutlache gelegen, doch der Kopf sei nicht zerstört gewesen, sagte der Lehrer.

Dass er nun von vielen als Held gefeiert werde, verstehe er nicht. Er selbst sehe sich nicht als Held, sagte er verschiedenen Fernsehsendern.

Thüringens Kultusminister Michael Krapp (CDU) kündigte am Sonntag an, man werde »auf den Kollegen zugehen und seinen Einsatz entsprechend zu würdigen wissen«.(nz)

 

SPIEGEL ONLINE

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,194047,00.html

(...) "Als Heise die Tür einen Spalt öffnete, stand der schwarz gekleidete Mann direkt vor ihm. Gerade hatte er seine Maske abgezogen, und Heise erkannte ihn als seinen ehemaligen Schüler Robert. Mit schweißnassem Gesicht sah der Killer den Lehrer an und richtete die Waffe auf ihn. "Ich sah in den Lauf der Pistole und fragte ihn, ob er das alles getan habe", erzählt Heise. [Das ist ziemlich exakt nacherzählt die Version B, bis auf das nicht allzu wichtige zweistufige Öffnen der Tür durch Heise. Man beachte: Keinerlei Aufforderung an Robert, ihn - Heise - zu erschießen aber dabei in die Augen zu sehen! Dieses Kernelement von Version A kommt in Heises Version B schlichtweg nicht vor!]

Robert Steinhäuser habe nur leicht genickt, aber nichts gesagt. [Genau! Robert hat NICHTS gesagt. In Version A habe er in dieser Situatio hingegen sehr wohl etwas gesagt, nämlich es reiche für heute, wahlweise auch - wie ich unten zeigen werde - er habe keine Lust mehr!] Für Angst habe er gar keine Zeit gehabt, sagt Heise. "Ich habe die Tür ein Stückchen weiter geöffnet und Robert angesehen, er war völlig fertig mit den Nerven und sah mich starr an." Heise sagte: "Du kannst jetzt nicht einfach gehen, wir müssen darüber reden." Doch Robert antwortete nicht, legte aber die Hand mit der Waffe auf einen Sims.

[Bisher hat SPIEGEL ONLINE journalistisch recht korrekt die Version B wiedergegeben. Doch nun wird es beinahe skandalös! Es wird nämlich verschwiegen, dass Heise nach eigener Inview-B-Schilderung an dieser Stelle zu Robert gesagt haben will, er solle seine Waffe aber schon mitnehmen! Dieses Waffenwiederaufnehmen habe Robert dann auch gemacht und sei in bzw. in Richtung Raum 110 gegangen. Das ist ein skurriles und wichtiges Detail. Heise forderte also angeblich Robert, von dem er doch zuvor sah wie er Kinder bedrohte und beschoss (und der inzwischen der Nation als 16-facher Mörder gilt) auf, seine Waffe wieder in die Hand zu nehmen. Hatte er keine Angst, dass dieser wieder Losballern könnte? Das ist kaum glaubhaft! Verschweigt es SPIEGEL ONLINE und auch andere Medien deswegen? Übrigens: Robert MUSS ja eine Handfeuerwaffe bei sich gehabt haben, wenn man denn später glaubhaft machen will, er habe sich eben damit selbst gerichtet. Da DARF er sie an dieser Stelle der Ablaufschilderung natürlich nicht liegengelassen haben.]

In diesem Moment, sagt Heise, habe sein Verstand wieder eingesetzt. Mit einem leichten Schubs drückte er Steinhäuser nach hinten in den Materialraum mit der Nummer 110, schlug die Tür zu und schloss von außen ab [und abgezogen muss er den Schlüssel auch haben, denn schließlich händigte er viel später eben diesen Schlüssel nach eigener Aussage einem Polizisten aus]. "Ich habe gar nicht nachgedacht, ob er auf mich hätte schießen können. Ich rannte sofort nach unten ins Sekretariat und schloss mich dort ein. Bis zum Ende der ganzen Aktion habe ich mich von dort nicht wegbewegt." (...)

 

Süddeutschen Zeitung

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/deutschland/politik/42498/

(von der SZ ins Web gestellt am/um:) 27.04.2002 19:15

Amoklauf in Erfurt

„Erschieß mich doch“

Ein mutiger Lehrer hat eine größere Katastrophe verhindert. Der Pädagoge riss dem Amokläufer die Maske vom Kopf, [Verstehen Sie das? Einführendes deutsches Medium erzählt eine ganz neue Variante! Jetzt hat also Heise dem mutmaßlichen Täter die Maske vom Kopf gerissen! Was es nicht alles gibt! Woher hat die SZ diese "Wahrheit"? Von Heise? Oder doch frei erfunden?] stieß den Täter in einen Klassenraum und verschloss die Tür. (...)

Der Geschichtslehrer Rainer H. war auf S. zugegangen und hatte ihm die Maske mit den Sehschlitzen heruntergerissen. Er sagte zu ihm: „Robert, es hat keinen Sinn mehr - aber erschieß mich doch.“ Der enttarnte Amokläufer habe geantwortet: „Ich habe keine Lust mehr.“ [Ist dieser zitierte Satz nun Version C von Heise oder schert sich die SZ einen Dreck um journalistische Genauigkeit? In Interviewversion A zitierte Heise Robert jedenfalls so, dass dieser gesagt haben soll, nein, für heute reiche es, Herr Heise!] (...)

Doch hier zuerst noch etwas für die Einschätzung der schlüssigen Berichterstattung und Kompetenz der Süddeutschen Zeitung (Online) wahrlich Erhellendes!

 

Süddeutsche Zeitung

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/deutschland/politik/42525&datei=index.php

(...) Für heute reicht´s, Herr Heise

(...) Das Spiel war für Robert Steinhäuser das Leben geworden am vergangenen Freitag, und der letzte, der den Schüler hat sprechen hören, war sein Geschichtslehrer Heise, der sich ihm in den Weg stellte: Erschieß mich doch, rief der Lehrer. Da sagte der Junge, 16- facher Mörder bereits, verstörend gefasst: Für heute reicht’s, Herr Heise. Wie einer, der den Computer abstellt. (...) [Ja was denn nun, liebe SZ? "Ich habe keine Lust mehr" oder "Für heute reicht´s, Herr Heise"?]

Der Hausmeister weiß weiteres Erstaunliche über Lehrer Heise zu berichten:

FOCUS (06.05.02, S. 94):

 „Am Mittag des 26. April läuft Hausmeister Uwe Pfotenhauer zur Bäckerei Rüger gegenüber der Schule. Von dort sieht er Kinder am geöffneten WC-Fenster des Gymnasiums und schreit ihnen zu: „Geht in Deckung!“ Geschichtslehrer Heise kommt vorbei und ZIEHT ZIGARETTEN aus einem Automaten. Er habe DEN ATTENTÄTER GESTOPPT, behauptet er, doch Pfotenhauer SCHENKT DEM WENIG BEACHTUNG.“ Wie kann Lehrer Heise dermaßen „cool“ und abgebrüht gewesen sein? Er hat doch nach eigener Aussage DEN Täter lediglich in einem Raum EINGESPERRT. Aber dieser ANGEBLICHE Täter hat doch noch immer eine Pumpgun und eine Pistole bei sich getragen. Das erstere womöglich Ladehemmung hatte, konnte Lehrer Heise NICHT gewusst haben. Es wäre dem angeblichen Täter somit ein Leichtes gewesen, sich den Weg durch Schüsse auf das Türschloss freizuschießen. Für die geradezu aufreizende Coolness Heises bei gleichzeitiger allerhöchster Anspannung des Hausmeisters gibt es nur eine LOGISCHE Erklärung. Er muss gewusst haben, dass Robert LÄNGST TOT war!

 

 

Wird Heise erpreßt?

Über die Widersprüche der Aussagen Heises wurde schon genug geschrieben. Schließlich durchbrach nach einer Woche die Mauer des Schweigens. Der FOCUS machte am 04.05.02 den Vorreiter. Lehrer Heise „beichtete“, dass KOLLEGEN [die ja auch Augenzeugen waren und die ihn kennen] ihn als LÜGNER und MIESES SCHWEIN beschimpften, welches sich im BLUT SEINER KOLLEGEN SUHLE. Laut FOCUS erwäge er, EINE KNARRE ZU HOLEN und sich umzubringen.

 

 

Was verschweigt Schulleiterin Alt?

Doch ich will auf die SCHULLEITERIN zu sprechen kommen. In der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, die übrigens am 06.05.02 noch treuherzig (oder soll man eher sagen „volksverdummend“) die mittlerweile enormen Zweifel an der Glaubwürdigkeit Heises verschweigt bzw. weitgehend unter den Teppich kehrt, insbesondere indem sie mit keiner Silbe die sehr aussagekräftigen Beschimpfungen durch Kollegen erwähnt, stand am 02.05.02 auf S.3 sinngemäß: Die Schulleiterin habe – weil sie wichtige Dinge mit Termindruck zu erledigen hatte – die (Durchgangs-)Türe zum Sekretariat GESCHLOSSEN (es stand aber NICHT „abgesperrt“). Dann habe sie mehrere Knallgeräusche gehört, sei ins Sekretariat gegangen, habe die zwei Leichen gesehen, die Tür zum Flur verschlossen, DIE POLIZEI BZW. DEN NOTARZT ANGERUFEN, und dann eingehende Anrufe beantwortet. Wenn dies stimmt, ist dies ungewöhnlich tapfer und fast so „heldenhaft“ wie das „mutige“ Verhalten Heises.

ABER: Sie schilderte keinerlei Eindringversuche des Täters in Ihr Zimmer. Auch schoss er nicht durch die Türe, was doch im ersten Stock geschah, wodurch zwei Kinder starben. Dies deutet auf einen Täter ohne spezifische Ortskenntnisse hin, nicht auf Robert S., der doch laut einhelliger Medienmeinung hinter der Schulleiterin hergewesen sein soll.

Robert hat sich laut FOCUS nach der Anwesenheit der Leiterin erkundigt. Warum soll er sie dann geschont haben?

Der FOCUS (06.05.02, S. 24) schreibt: „Sie [die Schulleiterin] selbst hatte sich, nach eigener Aussage, vor dem Amoklauf in Ihrem BÜRO EINGESCHLOSSEN [soll das heißen mit einem Schlüssel abgesperrt?], um ruhig arbeiten zu können. (…) Hier entsteht eine GEWISSE UNSCHÄRFE [ach?!]. Hausmeister Uwe Pfotenhauer betritt um 11.05 Uhr das Sekretariat, fand Alts Bürotür ABGESCHLOSSEN [da wird er sie dann doch wohl namentlich gerufen haben, oder würden Sie das nicht tun?] und alarmierte von dort [von wo? Sekretariat oder Direktoratszimmer?] aus als ERSTER die Polizei. WO WAR FRAU ALT?“

Ja, eine äußerst berechtigte Frage! Man hörte in den Medien bisher ausschließlich, dass der Hausmeister die Polizei verständigt habe. Wenn Schulleiterin Alt später auch die Polizei angerufen haben sollte, wie sie behauptete, so gäbe es dafür Beweise. Nämlich Aufzeichnungen der Polizeileitstelle mit Uhrzeitangaben. Darüber vernahm man bisher aber nichts. Hat Frau Alt die Wahrheit gesagt? Falls nein, was hätte sie zu verbergen?

 

Zahl der Toten nicht gesichert

Angesichts der vielen Ungeklärtheiten bezüglich des Tatherganges wirkt es fast schon nebensächlich, dass die Polizei EINEN Tag brauchte, um bis 17 zu zählen:

"Blutbad in Erfurt. Polizei korrigiert Zahl der Toten auf 17 ...

"Die Polizei hat am Samstag die Zahl der Toten auf 17 korrigiert. Außer dem Täter, einem Polizisten und zwei Schülern seien 13 Lehrer ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher.

Bisher war die Zahl der toten Schulangestellten mit 14 angegeben worden. Die Polizei begründete dies mit einem Übermittlungsfehler [Ach so, ja dann, das kann ja mal vorkommen, nicht wahr. Ist ja nicht schlimm, oder?] zwischen Sondereinsatzkommando und Ärzten in der Schule sowie den Polizisten vor dem Gebäude. Auch bei den zwei toten Schülern korrigierte die Polizei ihre früheren Angaben. Es handele sich um ein 14-jähriges Mädchen und einen 15-jährigen Jungen."

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=deutschland/politik/42489 27.04.2002 13:22

Es drängt sich die Frage auf: Gab es doch 18 Tote und die Identität des 18. sollte besser nicht publik werden, weil sonst die bisherige, ohnehin schon haarsträubende Darstellung der Abläufe vollends unhaltbar würde?

 

 

Robert, der Nichtraucher

Laut SPIEGEL (06.05.02, S. 120): „Die Großmutter, die eine Etage tiefer wohnt, ging ans Telefon und erzählte, sie habe um halb elf Uhr gesehen, wie Robert das Haus verlassen habe, mit einem Rucksack [sie hat aber nicht mit ihm gesprochen, d.h. sie könnte ihn mit jemandem verwechselt haben!]. Und mit einer ZIGARETTE in der Hand. Robert, der NICHTRAUCHER.“
Was dem SPIEGEL der Beweis für das Ungeheuerliche ist, was Robert hier vorhabt habe, ist bei nüchterner Betrachtung VIEL EHER ein Beleg dafür, dass die gesehene Person NICHT ROBERT WAR!

 

 

500 Schuß Munition

Der 19-jährige Amokläufer Robert S. hatte beide Tatwaffen legal erworben. Er war Mitglied in einem Schützenverein. Die Polizei hält es weiterhin für möglich, dass es einen Komplizen gibt. In einer Schultoilette wurden 500 Schuss Munition gefunden (Quelle SZ).

Am Tatort fand man eine Tasche (keinen Rucksack!) mit 500 Schuss. Das allerdings ist sehr schwer und nicht ohne weiteres zu schleppen. 500 Schuss hätten nur Sinn gemacht, wenn Robert S. auch auf alle Schüler hätte schießen wollen, die er zu Gesicht bekommen hätte. Sonst macht eine SOLCHE MENGE Munition nicht den geringsten Sinn. Nicht wenn er, wie ja behauptet wird, die Tat monatelang geplant haben soll.

Allerdings ist dieser Fund durchaus als falsche Fährte zu interpretieren. Der Eindruck eines völlig WAHNSINNIGEN kann dadurch nahegelegt werden. Der Hausmeister berichtete, dass Robert vor 11 Uhr mit ihm sprach und dann auf die Toilette ging. Dass dürfte aber mit einiger Sicherheit IM ERDGESCHOSS gewesen sein, während die Munitionstasche im ERSTEN STOCK lag!

 

 

Cui Bono - wer hat den Nutzen?

 

Ob Robert selbst eine Homepage eingerichtet hatte, ist wohl unklar. Dass die letzte Version gefälscht war, ist völlig unstrittig. Ob es aber eine anders gestaltete erste und zugleich vorletzte Version gab, wäre von höchstem Interesse! Der Inhalt einer etwaigen ersten/vorletzten Homepage-Version ist sehr wichtig, auch und gerade wenn diese AUCH NICHT von Robert selbst kreiert worden wäre. Denn: Falls jemand Robert als 16-fachen Mörder (und dann Selbstmörder) erscheinen lassen will, obwohl Robert wahrscheinlich nicht als einziger schwarz verkleidet war bzw. so unglaublich exakt geschossen hat, dann hat entweder dieser andere und Haupt-Täter oder aber Hintermänner (dann wäre es ein hochkomplex angelegter Terroranschlag) diese ursprüngliche Fake-Homepage kreiert, um den Verdacht auf Robert und allein auf Robert zu lenken.

Quelle: http://f23.parsimony.net/forum52169/messages/8714.htm


Kommentar Wasserauto.de:

Die allererste Frage "cui bono?" (wem nützt es?) deutet auf dieselbe Handschrift wie der Terroranschlag vom 11.9., zu dem FBI Chef Müller zugeben mußte, das es keinerlei Beweise für Bin Laden´s Täterschaft gibt! (Aber gerade das sei ein Beweis für die ungeheure Professionalität der Täter - welch Tautologie!)

Vor allem die weltweite Aufmerksamkeit durch die Medien ist ein Hinweis mehr, daß es hier um gesellschaftliche Schock-Therapie statt um die fatalen Folgen von Computerspielen geht.

Eine weltweite Entwaffnung der Gesellschaft im Sinne der "Terror-Bekämpfung" paßt in die auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen zur Krisenregierung und Ausrufung des Kriegsrechtes in den USA und Europa, um im Weltwirtschaftschaos unter allen Umständen die Oberhand zu behalten.

Eine gesetzlich erzwungene Entwaffnung potentieller Widerstandskämpfer in einer Internet-Satelliten-GPS-Mobilfunk-VeriChip-ELF-Black Helicopter gestützten Technokratur würde es den Oligarchen erlauben, die aufmuckende Bevölkerung mit einem vergleichsweise geringem Einsatz von Spezialkommandos (KSK, Men in Black, früher SS) in Schach zu halten. Ihre hochmodernen Waffen sind demnächst alle biometrisch gesichert, Erbeuten wäre zwecklos. Bildlich gesprochen sehen die Oligarchen ihre Bevölkerung als verweichlichtes Wolfsrudel, dem man jedoch sicherheitshalber zusätzlich die Zähne ziehen sollte (Spiegel 6.5.02: “Auf 45 Mio Stück schätzt die Gewerkschaft der Polizei den Bestand, 7,2 Mio davon sind offiziell registriert. Sogar rund 15000 Pumpguns stehen in deutschen Schränken.”), um es damit noch wehrloser gegenüber einer Handvoll Häschern zu machen. Siehe dazu Little Black Helicopters.

Zum geforderten Verbot bestimmter Computerspiele im Zusammenhang mit Erfurt: Allein über die Counterstrike-Server nehmen in jedem Augenblick weltweit 500.000 Gamer am Online-Spiel teil (die Gesamtzahl der Teilnehmer geht schätzungsweise in die mehrere Millionen), ohne daß eine proportionale Senkung der Aggressionsschwelle, geschweige denn eine derartig übersteigerte Killer-Mentalität wie in Erfurt zu beobachten wäre. Siehe Gamers gegen Gewalt. Das soll nicht heißen, daß derartige Spiele nicht in der Lage sind, das Unterbewußte dauerhaft zu konditionieren (wobei man im Fall Counterstrike nur im eingespielten Team gewinnen kann und das Töten von Unschuldigen massiv Punkte kostet!). Aber für solche wahnsinnigen Amok-Läufe sind einige Faktoren mehr erforderlich, vor allem harte Drogen.

Das Entsetzen von Erfurt trägt nicht die Handschrift eines rachedürstenden Schülers, sondern die von eiskalten Profikillern. Es sollte außer Frage stehen, daß weltweit operierende Geheimdienste wie der Mossad oder der CIA über abgerichtete menschliche Killerroboter verfügen, die ständig unter Drogen stehen und wie hypnotisiert alle Instruktionen mit gewissenlosem Gehorsam und routinierter Perfektion ausführen. Dscherba und Dschenin sind nur weitere Beispiele dafür.

Aber das ist auch nur die Spitze des Eisberges. Die wahre Leistung besteht - wie auch beim 11.09. - in der minutiösen Vorbereitung des Anschlags. Mittels Rasterfahndung müßte ein Opfer bestimmt werden, das die gewünschten Kriterien halbwegs erfüllt. Dann würde es beobachtet und - falls notwendig - auch konditioniert. In Steinhäusers Fall ist noch nicht mal gesichert, ob er überhaupt einen einzigen Schuß (inklusive seinem letzten) abgegeben hat. Geheimdienste verfügen über sog. “Mindcontrol-Programme” (evtl. Mikrochip-Implantate), mit denen man x-beliebige Menschen zu praktisch jeder Handlung bringen und beim nächsten Stichwort alles wieder vergessen lassen kann.

 

Schließlich läßt man die “Bombe” so hochgehen, daß es so aussieht, als ob Terror wie in Erfurt jederzeit und überall möglich wäre, in USA wie Europa. Das Hauptziel des Terroranschlages ist Panikmache, Entsetzen verbreiten, die Menschen dazu zu bringen, freiwillig besonders rigoroser Überwachung bzw. Entmachtung zuzustimmen. Der Tatorts Erfurt (“Deutschland, Deine “Ehr” ist “furt!”), der unbeschreiblich kaltblütige Horror, der nachfolgende pompöse Trauergottesdienst am Erfurter Dom, der durch Abwesenheit kirchlicher Würdenträger und Anwesenheit sämtlicher Politiker von Rang und Namen (fast alle sind Mitglieder diverser Logen) heraussticht - sieht das nicht nach schwarzmagischem Blutopfer für eine höhere Sache an? Ich weiß, das klingt total abgehoben, aber dies ist mittlerweile die einzige Erklärung für das, was heute weltweit inszeniert wird. Wenn Regierungen mit allen Mitteln Krieg statt Frieden wollen, hat das Volk das Recht auf Widerstand.

Wer nach Erfurt an der menschlichen Gesellschaft zweifelt und mit in die Ablenkungs-Diskussion um Erziehung usw. einsteigt, geht den Drahtziehern auf den Leim. Es ist nur zu typisch für das zunehmend intensiver beworbene darwinistisch-animalische Menschenbild, wenn jetzt auch noch die Gene für die angedichtete kriminelle Veranlagung herhalten müssen.

Daß ausgerechnet an diesem düsteren Tag eine Bundestagsabstimmung zur massiven Verschärfung des Waffengesetzes stattfand (die wohl noch im Bundesrat bestätigt werden muss und nun sicherlich auch wird), ist schon ein reichlich merkwürdiger Zufall.

Zumindest aber eine deutliche Botschaft für die Entscheidungsträger der Medien (im Bild Schröder mit Fernsehchefs), daß es hier um höhere Ziele geht, und eine genauere Recherche des Falls ausdrücklich unerwünscht ist. Anders wäre deren geschlossenes Stillschweigen angesichts derart krasser Widersprüche nicht zu erklären. Überhaupt sollte der 11.09. jedem mitdenkenden Bürger endgültig gezeigt haben, daß die Regierungen keinen Frieden wollen, sondern gegen die eigene Bevölkerung Krieg führen und auch die interkulturellen Beziehungen systematisch und auf Jahrzehnte hin zerstören, um aus der allgemeinen Anarchie heraus den weltweiten, panikartigen Ruf nach Weltdiktatur zu provozieren, dem dann die grauenvollste Technokratur folgt, die die Menschheit jemals erlebt hat. Möge Gott uns beistehen!

Wir trauern um die Opfer, allen voran Robert Steinhäuser, dem verleumdeten, in seiner Menschlichkeit bewußt vernichteten und geschändeten Scheintäter des Erfurter Terroranschlages.
Wir glauben so lange an seine Unschuld, bis das Gegenteil bewiesen ist!

 

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... Trauma is a tremendous form of mind control including on a mass scale. It's been shown very clearly that a traumatized mind is much more open to suggestion so when we have horrendous, mass traumatizing events like Oklahoma or what we had in Scotland, Dunblaine, when the guy went into school with a gun. David Icke

 

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